Technische Pflegehilfsmittel: Kleine Helfer, große Wirkung im Alltag
Pflege zu Hause gelingt leichter mit den richtigen Hilfen – vom Pflegebett über den Duschstuhl bis zum Hausnotruf. Hier erfahren Sie, wer zahlt (Pflegekasse oder Krankenkasse), wie die Beantragung läuft und welche Zuzahlungen 2025 gelten (u. a. 42 €, 30,35 €, 4.180 €).
Kurzfassung 2025:
– Verbrauchshilfsmittel: bis 42 € / Monat (Pflegekasse)
– Technische Pflegehilfsmittel: 10 % Zuzahlung, max. 25 € (oft leihweise)
– Hausnotruf (§ 78 Abs. 1 SGB XI): 30,35 € / Monat übernimmt die Pflegekasse
– Wohnumfeld: Zuschuss bis 4.180 € je Maßnahme (Pflegekasse)
– Verbrauchshilfsmittel: bis 42 € / Monat (Pflegekasse)
– Technische Pflegehilfsmittel: 10 % Zuzahlung, max. 25 € (oft leihweise)
– Hausnotruf (§ 78 Abs. 1 SGB XI): 30,35 € / Monat übernimmt die Pflegekasse
– Wohnumfeld: Zuschuss bis 4.180 € je Maßnahme (Pflegekasse)
Krankenkasse oder Pflegekasse? – Der Unterschied
| Hilfsmittelart | Beispiele | Zuständig | Zuzahlung / Zuschuss (2025) |
|---|---|---|---|
| Medizinische Hilfsmittel | Rollstuhl (medizinische Versorgung), Prothesen, Hörgeräte, Inhalationsgeräte | Krankenkasse (§ 33 SGB V) | 10 % des Preises, mind. 5 €, max. 10 € |
| Technische Pflegehilfsmittel | Pflegebett, Duschstuhl, Badewannenlifter, Lagerungshilfen | Pflegekasse (§ 40 SGB XI) | 10 % Zuzahlung, max. 25 € (häufig leihweise) |
| Pflegehilfsmittel zum Verbrauch | Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel | Pflegekasse (§ 40 SGB XI) | Kostenübernahme bis 42 €/Monat |
| Hausnotruf | Basisstation, Notrufarmband | Pflegekasse (§ 78 Abs. 1 SGB XI) | Monatlich 30,35 € übernimmt die Pflegekasse |
| Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen | Treppenlift, Türverbreiterung, Badumbau | Pflegekasse (§ 40 Abs. 4 SGB XI) | Zuschuss bis zu 4.180 € je Maßnahme |
Typische technische Pflegehilfsmittel im Überblick
- Pflegebetten – erleichtern Lagerung & Transfers, schonen den Rücken der Angehörigen.
- Duschstühle & Badewannenlifter – mehr Sicherheit im Bad, weniger Sturzrisiko.
- Lagerungshilfen & Bettaufrichter – beugen Schmerzen und Dekubitus vor.
- Hilfen zur Mobilität – z. B. Rampen, Schieberollstühle (Pflegekassen-Variante).
- Hausnotrufsysteme – schnelle Hilfe auf Knopfdruck, besonders bei Alleinlebenden.
Antrag & Ablauf – so kommen Sie zum Hilfsmittel
- Bedarf feststellen – durch Hausarzt, eine Pflegefachkraft oder im Gutachten des MD (Medizinischer Dienst).
- Unterlagen einreichen
– Medizinische Hilfsmittel: Ärztliche Verordnung bei der Krankenkasse.
– Technische Pflegehilfsmittel: Antrag bei der Pflegekasse; oft reicht die begründete Empfehlung einer Pflegefachkraft. - Prüfung der Kasse – Bearbeitungszeit i. d. R. ca. 3 Wochen (max. 5 Wochen mit Gutachten).
- Lieferung & Einweisung – meist über Sanitätshaus/Vertragspartner; viele technische Pflegehilfsmittel sind Leihgaben inkl. Wartung/Reparatur.
Worauf Sie 2025 besonders achten sollten
- Pflegegrad ist Voraussetzung für Leistungen der Pflegekasse.
- Zuzahlungen: 10 % bei Hilfsmitteln (max. 10 € KK / 25 € PK). Wunschmodelle können Mehrkosten („Aufzahlung“) verursachen.
- Hausnotruf: Die Pflegekasse übernimmt 30,35 €/Monat (§ 78 Abs. 1 SGB XI).
- Wohnumfeld: Für Umbauten sind bis zu 4.180 € Zuschuss pro Maßnahme möglich.
- Verbrauchshilfsmittel: Monatlich bis 42 € werden übernommen.
Unterstützung in Hameln:
Wir beraten Sie zur Auswahl, Beantragung und zur Organisation der Versorgung vor Ort – inkl. Sanitätshaus-Kontakt.
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Veröffentlicht am 18. September 2025 von Pflegehilfe Hameln | ⬅ Zurück zur Blog-Übersicht
